Über mich
Schon als Fünfjähriges Mädchen bin ich gerne zu meiner Tante gegangen, und habe dort erzählt. Ich saß auf einem kleinen Stühlchen, und die Erwachsenen saßen um mich herum Hauptsächlich habe ich Geschichten von zu Hause erzählt. Sozusagen ausgeplaudert.
Meine Mutter nannte mich damals Plaudertäschchen. Sie war nicht immer einverstanden mit dem, was ich dort erzählt habe.
Wenn meine Tante und mein Onkel gelacht haben, war das für mich ein Ansporn immer weiter zu erzählen. Fantasie und Kreativität hatten freien Lauf. Der Einstieg war gemacht
Wir wohnten in einen Bauernhaus mit drei Parteien. Alle Türen waren offen. Die Wohnungsschlüssel steckten immer außen. So konnte ich immer hineinspazieren und mich hinsetzen. Das habe ich auch gern getan.
Die Bauersfrau habe ich Oma genannt. Die hat mir immer Märchen und Geschichten erzählt. Während sie ihre Arbeit machte, hat sie fröhlich erzählt und ich hing an ihrem Mund und hoffte, sie würde nie aufhören zu erzählen.
Ich bin:
Geschichtenfee
Paradiesvogel
Alte Weise Frau
Erzählkünstlerin
Plaudertasche
Wortmalerin
Ich habe viele Jahre Menschen mit einer Suchtmittelabhängigkeit begleitet und therapeutisch gearbeitet. Dabei bin ich den Lebensgeschichten von Menschen oft sehr nahe gekommen.
Heute möchte ich mit dem Erzählen von Märchen und Geschichten Menschen nachdenklich machen, sie in Kontakt mit ihren Gefühlen bringen, aber auch unterhalten.
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